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SV Schwabegg II - SpVgg Langenneufnach 2:2 (1:0)

Aufstellung:

Grünegger Tobias, Staiger Tobias, Ruf Michael, Wank Michael, Götz Stefan (63. Mai Florian), Ziegler Markus, Schmid Helmut (63. Weihrather Jürgen), Bobinger Stefan, Weihrather Michael, Falch Matthias, Kraus Armin (46. Huber Florian)

Zum ersten Punktspiel im Jahr 2009 durften wir die Gäste aus Langenneufnach begrüßen. Nachdem aufgrund der Wetterverhältnisse und teilweise mangelnder Trainingsbeteiligung kein Vorbereitungsspiel absolviert werden konnte wusste die Mannschaft auf welchem Leistungsstand sie sich befinden würde. Trotz der widrigen Umstände sollte der Auftakt in die Rückrunde positiv gestaltet werden und die Mannschaft begann auch sehr positiv. Den Langenneufnachern fiel es schwer sich in der Offensive richtig in Szene zu setzen und so konnte die Mannschaft durchaus gefällig nach vorne spielen. In der 15. Minute fiel dann nach einem Freistoß, welchen der Torwart unterschätzte und im langen Eck direkt einschlug, aus ca. 30m durch Karre (Staiger Tobias) das 1:0. Die Führung war zwar etwas glücklich aber wahrlich nicht unverdient. Allerdings kamen die Gäste im Laufe der Partie immer besser ins Spiel. In der 32. Minute sprach ihnen der insgesamt gute Unparteiische einen Elfmeter zu welchen Grüni (Grünegger Tobias) jedoch parieren und somit die Führung halten konnte.
Nach dem Wiederanpfiff dann ein ähnliches Bild wie in Hälfte eins. Die Langenneufacher taten sich schwerer ins Spiel zu finden und selber hatte man anscheinend in der Pause wieder genug Kräfte getankt. Nach 50 Minuten hatte dann Karre sogar das 2:0 auf dem Fuß, er verschoß aber den Foulelfmeter welchen es nach einem Foul an Michi (Weihrather Michael) gab. Drei Minuten später geschah das Unglück welches das Spiel komplett zum erliegen brachte. Der Langeneufnacher Johannes Wenninger foulte Miti (Schmid Helmut) und kugelte sich im fallen selber die Schulter aus. Da der Unglücksrabe nicht bewegt werden konnte und der Sanka erst nach 30 Minuten erschien und der Notarzt noch etwas länger brauchte war das spiel für über 40 Minuten unterbrochen. Da keiner mit solch einer langen Pause gerechnet hatte blieben die Spieler während dieser Zeit auf dem Platz und beide Mannschaften waren nach dem Wiederanpfiff merklich durchgefroren und kalt. Es war schwer wieder richtig ins Spiel zu finden nach dieser langen Unterbrechung, Langenneufnach gelang dies leider schneller und so kamen sie in der 60. Minute zum 1:1 nachdem der Ball trotz mehrerer Versuche nicht aus dem Gefahrenbereich befördert werden konnte. Die Gäste witterten ihre Chance das Spiel komplett zu drehen und waren nun dem Führungstreffer nahe. In der 74. Minute war es dann auch soweit dass die Gäste jubeln konnten. Die Mannschaft gab jedoch nicht auf und ließ nicht die Köpfe hängen. Sie zeigte Moral und Rufi (Ruf Michael) hatte schon fünf Minuten vor Spielende den Ausgleich auf dem Fuß, sein Schuß aus 20 Metern streifte aber nur die Querlatte.
In der letzten Spielminute konnte Flo (Huber Florian) sich schön in den Strafraum der Gäste spielen und wurde dort von einem Langenneufnacher Verteidiger sehr ungeschickt angegangen woraufhin es für den Unparteiischen nichts anderes gab als auf Elfmeter zu entscheiden. Grüni nahm die Verantwortung in die Hand den Ausgleich herzustellen nachdem Karre zuvor seinen Elfmeter verschossen hatte. Dass es der dritte verschossene Elfmeter des Tages sein würde hätte wohl niemand gedacht, zum Glück konnte Grüni aber den Nachschuß im Gehäuse unterbringen und sich doch noch als Torschütze feiern lassen.
Insgesamt ein wohl nicht hochkarätiges aber doch abwechslungsreiches Spiel, geprägt durch drei verschossene Elfmeter und die lange Unterbrechung durch die schwere Verletzung des Langenneufnacher Spielers, mit einem am Ende für beide Mannschaften gerechten Ergebnis. Dafür dass kein Vorbereitungsspiel absolviert wurde und man nach dem Rückstand wieder ins Spiel kam muss der Mannschaft ein Kompliment an die Moral und Einstellung gemacht werden. Hoffen wir dass sie dies auch im nächsten Spiel wieder so abrufen kann um den Anschluß ans Mittelfeld nicht zu verlieren.


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